Tsunami in Berlin

Mit einer starken filmischen Szene eröffnet Andie Arndt ihren Debütroman „Im Schatten der Welle“. Die Autorin verarbeitet darin ihre Erfahrungen beim Wiederaufbau nach der Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004, die sich 2019 zum 15. Mal jährt. Die Botschaft des Buches ist zeitlos: niemals aufgeben.

ImSchattenderWelle_CoverDie Autorin nimmt uns mit auf eine kleine indonesische Insel, wo eine junge Journalistin einen Korruptionsskandal aufdeckt und das Geheimnis ihrer Mutter enträtselt, die im Tsunami umkam. Schauplatz des Romans ist zunächst Berlin, später Indonesien, genauer Sumatra und dort die fiktive Insel Damai. Damai bedeutet Friede auf Indonesisch. Die Protagonistin Herlina, eine Deutsch-Indonesierin, ist hin und hergerissen zwischen zwei Welten und Kulturen, am Ende findet sie ihren Frieden.

Mit der deutsch-indonesischen Familiengeschichte stellt die Autorin die indonesischen Opfer der Naturkatastrophe in den Fokus, welche bei der Erinnerung an die Verunglückten in der westlichen Welt häufig kaum Beachtung finden.

„Mit diesem Buch will ich zeigen, dass es möglich ist, selbst nach einer Katastrophe wie dem Tsunami die Hoffnung nicht aufzugeben und gestärkt aus der Situation hervorzugehen. Dies gilt auch für andere Schicksalsschläge. Es ist ein Mut-mach-Buch, das positive Energie gibt“, erklärt Andie Arndt.

Inseln von Trinkwasserknappheit bedroht

Neben der Aufarbeitung eines persönlichen Traumas widmet sich die Autorin mit dem fiktiven Korruptionsskandal einem drängenden, realen Umweltproblem. In der indonesischen Politik konzentriert sich die Klimadiskussion auf die Gefahren des Flächenverlusts durch den steigenden Meeresspiegel. Der Roman beleuchtet ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge, wonach die Trinkwasserknappheit für die Inseln das wesentlich dringendere Problem darstellt. Die korrupten Machenschaften auf der Insel sind angelehnt an wahre Begebenheiten.

Andie Arndt stellte den Roman am 7. Dezember 2019 beim Holzmarkt 25 einem begeisterten Publikum vor. Der Roman (Paperback, 208 Seiten) ist Ende November 2019 erschienen und wird bereits auf sechs Kontinenten gelesen.
Neben der Geschichte enthält das Buch ein deutsch-indonesisches Glossar und ein indonesisches Rezept für Rendang.

„Im Schatten der Welle“ ist erhältlich als Taschenbuch (€ 7,99) oder E-Book (€ 2,99) in jedem Buchhandel und auf allen gängigen Plattformen, oder direkt beim Verlag BoD.

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LESEPROBE

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Autorin Andie Arndt, Foto: © Janien Ebert

Andie Arndt studierte Medien-Pädagogik und Publizistik. Sie war Kommunikationsleiterin einer Berliner Umweltorganisation, baute in Sydney/Australien ein Start-up mit auf, arbeitete für eine deutsche Nichtregierungsorganisation (NGO) nach dem Tsunami und Erdbeben in Indonesien und half in Nepal beim Wiederaufbau. Sie arbeitet als Bloggerin und freiberufliche Texterin, hat an der Anthologie „Tausend Tode Schreiben“ (Frohmann Verlag) mitgewirkt und zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und Magazinen veröffentlicht. Sie ist Absolventin der Berliner Autorenschule Schreibhain, lebt in Berlin und arbeitet an ihrem nächsten Roman.

 

3 Gedanken zu “Tsunami in Berlin

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