Hintergrund

Am 26. Dezember 2004 ereignete sich in Südostasien der verheerende Tsunami, der viele tausend Menschen das Leben kostete.

Ein Unterwasser-Erdbeben der Stärke 9,8 auf der Richterskala hatte gewaltige Eruptionen und eine unvorstellbar hohe Welle verursacht, die an den Ufern von Banda Aceh in Indonesien, Phuket in Thailand, Malaysia, Myanmar, Bangladesch, Indien, Singapur, Sri Lanka, Malediven, bis zu den afrikanischen Küsten in Kenia, Somalia, Tansania und den Seychellen zerschmettert wurde.

In der westlichen Welt gedenkt man vor allem der Touristen, die in der Welle den Tod fanden. Doch wer erinnert an die einheimischen Opfer? „Im Schatten der Welle” soll diesen Menschen eine Stimme geben.

Dieser Roman ist all jenen gewidmet,
die im Tsunami 2004 umkamen,
den Verschwundenen und denen, die sie liebten.
Schmerz geht, Liebe bleibt.

In der indonesischen Politik konzentriert sich die Klimadiskussion auf die Gefahren des Flächenverlusts durch den steigenden Meeresspiegel. Der Roman beleuchtet ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge, wonach die Trinkwasserknappheit für die Inseln das wesentlich dringendere Problem darstellt.

Wegen des Wassermangels kommt es nicht nur zu Konflikten innerhalb der indonesischen Bevölkerung, sondern auch zwischen den Behörden, die für die Zuteilung des Wassers zuständig sind, und den Dörfern, welche an die Tourismusentwicklung glauben.

Inspiration

 

Die Tsunami Katastrophe hatte eine enorme globale Hilfs- und Wiederaufbauproduktion ausgelöst, die besonders in Banda Aceh (Indonesien) erforderlich war. Manche sprachen auch von einem zweiten Tsunami der Hilfsgelder.

Andie Arndt arbeitete auf einer kleinen indonesischen Insel in einem Wiederaufbauprojekt. Dort hat sie Freunde fürs Leben gefunden, die sie zu „Im Schatten der Welle“ inspirierten.

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,
sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.

Und wenn wir das, was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.

Henry David Thoreau